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12.12.2014, 12:09 Uhr

Spielen fördert Zusammenhalt - Vorweihnachtliche Bescherung in Flüchtlingsunterkunft

Pressemitteilung von Annette Widmann-Mauz MdB

Gemeinsam mit dem Tübinger Landrat Joachim Walter und dem Rottenburger Oberbürgermeister Stephan Neher besuchte die CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Annette Widmann-Mauz MdB, heute die Flüchtlingsunterkunft auf dem DHL-Gelände in Rottenburg und sagte:

 

Foto 1 von links nach rechts: Ulrich Brobeil (Geschäftsführer   PSts Annette Widmann-Mauz MdB und Landrat Joachim  Walter.
(von links nach rechts: Ulrich Brobeil (Geschäftsführer PSts Annette Widmann-Mauz MdB und Landrat Joachim Walter.)

„Wir müssen die Flüchtlinge willkommen heißen und ihnen die Zeit in den Gemeinschaftsunterkünften so angenehm wie möglich gestalten. Dazu gehören Fürsorge, Menschlichkeit und die Verbesserung der Lebensqualität. Spielen fördert den Zusammenhalt in- und außerhalb der Familie und bereitet Menschen in jedem Alter Freude. Deshalb unterstütze ich die Initiative ‚Der Wert des Spielens‘ gerne und habe den Initiatoren vorgeschlagen, die Spielsachen in meiner Heimatregion den Flüchtlingsfamilien im Landkreis Tübingen zugutekommen zu lassen.“ 
PSts Annette Widmann-Mauz MdB bei der Übergabe der  Spielwaren.
 
Zum Hintergrund: Im Rahmen der gemeinsamen Initiative „Der Wert des Spielens“ des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie (DVSI) und des Vereins „Mehr Zeit für Kinder“ e. V. haben Bundestagsabgeordnete die Möglichkeit, wissenschaftlich geprüftes Spielzeug an eine Einrichtung ihrer Wahl zu übergeben. Heute fand gemeinsam mit DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil die exemplarische Übergabe im Landkreis Tübingen statt. Landrat Joachim Walter freut sich, dass Frau Staatssekretärin Widmann-Mauz und die Initiative „Der Wert des Spielens“ den Landkreis Tübingen in der Betreuung seiner Flüchtlinge unterstützen. „Dank solcher Aktionen und dank der Mithilfe von haupt- und ehrenamtlich engagierten Menschen können wir Flüchtlingen im Landkreis Tübingen ein Umfeld bieten, in dem sie sich wohl fühlen können. Das ist für mich gelebte Willkommenskultur“, so Walter. 
 
Er hoffe, dass sich noch viele Menschen finden, die sich in Rottenburg für die Flüchtlinge engagieren möchten. 
 
Annette Widmann-Mauz, Joachim Walter und Stephan Neher unterhielten sich mit den Familien über ihre Hoffnungen und Ängste: „Viele der Menschen vermissen fernab der Heimat ihre Angehörigen. Weihnachtsbäume, Winter und Schnee kennen die meisten nicht. Vieles ist ungewiss, vieles ist neu und mit Skepsis verbunden, was den Neubeginn in unserer Heimat betrifft. Wir müssen zuhören und Hilfe leisten, wo es geht“, so Widmann-Mauz. 
 
Mit Pustefix und Schokoklett unterstützen auch zwei regionale Firmen mit Sachspenden die Aktion.