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23.10.2014, 18:21 Uhr

CDU bedankt sich bei Soltys und gratuliert Palmer

Rückblick auf den Bürgermeisterwahlkampf

 Der Tübinger Oberbürgermeisterwahlkampf ist vorüber. Boris Palmer wurde mit gut 60% wiedergewählt, die Fellbacher Baubürgermeisterin Beatrice Soltys, die auch von der CDU unterstützt  wurde, erhielt gut ein Drittel der Stimmen. An dieser Stelle wollen wir uns bei Beatrice Soltys bedanken. Für einen engagierten, fairen und tatkräftigen Wahlkampf. Uns hat sie überzeugt. Doch die Mehrheit der Tübinger hat Boris Palmer für sich überzeugt. Wir gratulieren ihm zu seiner Wiederwahl.

 

Dass der Oberbürgermeisterwahlkampf auch deutschlandweit für mediales Interesse sorgte, liegt an der Person Boris Palmers. Schließlich gilt er abwechselnd als größte Nachwuchshoffnung oder größter innerparteilicher Kritiker der Grünen in Baden-Württemberg. Die CDU Tübingen wollte dagegen einen Wahlkampf, der sich auf Tübingen konzentriert und nicht auf landes- oder bundespolitische Personalfragen. Daher entschloss sich die CDU frühzeitig hinter der Kandidatur von Beatrice Soltys zu stehen und sprach ihr bei der Mitgliederversammlung am 9. September offiziell die Unterstützung aus. Die Fellbacher Baubürgermeisterin bildete mit ihrem Profil aus reichhaltiger Verwaltungserfahrung und (partei)politischer Neutralität einen klaren Gegenentwurf zu Palmer.

Um Soltys sammelte sich ein junges Wahlkampfteam, das neben der Wahlkampfleiterin, die zur der Tübinger Liste gehört, zu großen Teilen aus Mitgliedern der Jungen Union bestand. Die JUler brachten ehrenamtlich große Teile ihrer Semesterferien beziehungsweise ihrer Freizeit im Wahlkampf auf und leisteten so ihren Teil am Wahlkampf. Dieser erwies sich jedoch von Anfang an als schwierig. Boris Palmer konnte auf die gute Situation der Stadt verweisen und setzte seine Wahlkampferfahrungen und rhetorischen Fähigkeiten bewusst ein. Für seine parteilose Gegenkandidatin war dies jedoch der erste politische Wahlkampf. Dennoch gelang es Soltys sich im Verlauf des Wahlkampfs immer stärker einzubringen und Palmer Paroli zu bieten. Doch auch Rückschläge musste die Kandidatin aushalten. Der Plan erst die Tübinger zu fragen und dann ein Wahlkampfprogramm vorzulegen wurde Soltys über den gesamten Wahlkampf über (medial begleitet) als Inhaltslosigkeit ausgelegt und es gelang leider nie ganz, die Vorteile einer Stadtführung ohne parteipolitischen Wettkampf überzeugend genug darzustellen.
 
So kam es schließlich trotz einiger Fehltritte Palmers zu einer deutlichen Bestätigung des amtierenden Bürgermeisters
Wir bedanken uns bei Beatrice Soltys für diesen engagierten Wahlkampf, der zumindest von ihrer Seite aus ohne unfaire oder persönliche Angriffe auskam.